Natürlich gibt's in Teheran keine Bars, also zumindest nicht in dem Sinne, wie wir es in Deutschland gewohnt sind, also muss man sich neue Freizeitbeschäftigungen suchen. Bowling ist möglich, das haben wir heute rausgefunden. Es gab acht Bahnen, die bei Bedarf durch eine Trennwand in zwei mal vier unterteilt werden können. Heute haben wir sozusagen Pionierarbeit geleistet und werden demnächst wohl öfter mal die Kugel schwingen. Billard, Dart, Minigolf und noch vieles mehr ist in Planung.
31. Oktober 2011
29. Oktober 2011
27. Oktober 2011
Es wird Winter
und das merkt man auch hier in Teheran. Als ich am Sonntag vor einer Woch hier ankam war es wunderbar der Kälte Deutschlands entflohen zu sein. So wie es aussieht, war das nur ein kurzes Vergnügen, der Winter hat mich wieder eingeholt.
Aber ehrlich gesagt freue ich mich auch schon ein bißchen, die Skipisten hier in der Nähe sollen sehr gut sein und anscheinend kann ich mir bald selber ein Bild davon machen.
Aber ehrlich gesagt freue ich mich auch schon ein bißchen, die Skipisten hier in der Nähe sollen sehr gut sein und anscheinend kann ich mir bald selber ein Bild davon machen.
22. Oktober 2011
Flüchten
Am Donnerstag hat es uns ins Gebirge verschlagen. Kurze Auszeit von Lärm, Abgasen und überfüllten Gehwegen. "Tochal" heißt der Berg, der direkt hinter meinem Wohnheim bis auf ca. 3800m hoch geht. Wir haben es zwar nur bis ungefähr 3200m geschafft, es war aber dennoch ein hammer Erlebnis und eine Erholung gleichermaßen.
19. Oktober 2011
Straßenverkehrsordnung
Wenn es in Teheran mal staut, was eigentlich 24h am Tag der Fall ist, dann benutzen die 2-Radfahrer auch ganz gerne mal den Gehweg.
18. Oktober 2011
Studentenwohnheim
Nachdem ich die letzten zwei Nächte bei Bekannten verbracht habe bin ich heute in ein Studentenwohnheim im Norden Teherans eingezogen. Eine Zweizimmerbutze im 9. Stock, allerdings mit drei Betten, was soviel bedeutet wie: Ich habe auch zwei Mitbewohner. Und eigentlich sind es auch nicht wirklich zwei Zimmer, sondern vielmehr ein Wohnzimmer mit integrierter Küche und ein Schlafzimmer. Komischerweise bin ich zufrieden und bin glücklich, dass es nicht noch schlimmer gekommen ist.
Der Blick ist jedenfalls gigantisch, vor meinem Fenster liegt Teheran.
Abreisetag
Während ich diese Zeilen tippe startet der Flieger der "Iran Air" gerade und läßt Budapest hinter sich.
Für mich hatte der Tag relativ früh angefangen, dies liegt vor allem daran, dass ich mir in den letzten Jahren die Angewohnheit zu eigen gemacht habe vieles, besonders, wenn es um private Organisation geht, auf die letzte Minute hinauszuschieben. Also klingelte mich der Wecker heute nach ca. 4 Std Schlaf aus meinen Träumen und mir war sofort klar, heute geht's los, aber ich hatte noch nicht einmal meinen Koffer gepackt. Zwar hatte ich mich etschlossen mich auf das mindeste zu beschränken, dennoch kam einiges zusammen. Bis 11 Uhr war schließlich alles erledigt, inklusive Verabschiedung von den Liebsten. Gut im Zeitplan war auch die Abwicklung am Flughafen und der Chekin ein Kinderspiel ohne Zwischenereignisse.
Für mich hatte der Tag relativ früh angefangen, dies liegt vor allem daran, dass ich mir in den letzten Jahren die Angewohnheit zu eigen gemacht habe vieles, besonders, wenn es um private Organisation geht, auf die letzte Minute hinauszuschieben. Also klingelte mich der Wecker heute nach ca. 4 Std Schlaf aus meinen Träumen und mir war sofort klar, heute geht's los, aber ich hatte noch nicht einmal meinen Koffer gepackt. Zwar hatte ich mich etschlossen mich auf das mindeste zu beschränken, dennoch kam einiges zusammen. Bis 11 Uhr war schließlich alles erledigt, inklusive Verabschiedung von den Liebsten. Gut im Zeitplan war auch die Abwicklung am Flughafen und der Chekin ein Kinderspiel ohne Zwischenereignisse.
Um 15:30 Uhr startete also der Flieger in Hamburg und tatsächlich riecht hier immer noch alles nach "Ghormehsabzi". Ich selbst aß dann später "Chuchekabab" und ich kann mich nicht beschweren, für Flugzeugessen war's wirklich gut.
Jetzt geht's von Budapest aus auf direktem Weg nach Teheran.
14. Oktober 2011
Los geht's
Am Sonntag ist es nun endlich soweit, ich fliege nach Teheran. Es ist für mich der erste Besuch Irans und ich bin gespannt wie beim Tatort. Eigentlich weiß ich schon sehr lange, wenn nicht sogar mein ganzes Leben lang, dass ich mich in das Land südlich des Kaspischen Meeres begeben werde, schließlich ist hier die Geburtsstätte der hälfte meines Erbguts.
Und dass ich diesen Winter die Kälte Deutschlands mit der Kälte Teherans eintauschen werde, das weiß ich auch schon ein paar Jährchen. Ich studiere ja auch noch und da mein Studium den schönen Abschluss „Internationaler Bachelor“ zur Folge haben soll, muss ich eben auch mal ins internationale Gefilde.
Also hab ich das alles sehr gut geplant und mich schon vor mehr als einem halben Jahr um Visum, Einschreibung an einem teheraner Institut sowie um den ganzen sonstigen Papierkram, der da noch anfällt, gekümmert. Die Kurse, die ich dann dort besuchen darf, fangen am 22. Oktober an und da dachte ich mir, buch doch mal nen Flug eher so knapp davor, falls noch was schief geht. War dann auch eine ganz gute Entscheidung. Wie gesagt um Visum hatte ich mich eigentlich schon Ende Mai gekümmert, also beantragt.
Am Mittwoch dieser Woche konnte ich dann selbiges schon abholen. Sagen wir es so, ich bin froh, dass es überhaupt geklappt hat und das ich heute endlich diese ersten Worte auf diese Seite schreiben kann, lange Zeit hat es so ausgesehen, als ob dieser Blog für immer leer bleiben würde.
Ich habe nicht wirklich eine Vorstellung, was mich dort erwarten wird, aber freue mich schon sehr auf das Abenteuer. Los geht‘s am Sonntag und Abends bin ich dann auch schon im Iran, 3 Monate lang (wenn alles gut geht).
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