Am Sonntag ist es nun endlich soweit, ich fliege nach Teheran. Es ist für mich der erste Besuch Irans und ich bin gespannt wie beim Tatort. Eigentlich weiß ich schon sehr lange, wenn nicht sogar mein ganzes Leben lang, dass ich mich in das Land südlich des Kaspischen Meeres begeben werde, schließlich ist hier die Geburtsstätte der hälfte meines Erbguts.
Und dass ich diesen Winter die Kälte Deutschlands mit der Kälte Teherans eintauschen werde, das weiß ich auch schon ein paar Jährchen. Ich studiere ja auch noch und da mein Studium den schönen Abschluss „Internationaler Bachelor“ zur Folge haben soll, muss ich eben auch mal ins internationale Gefilde.
Also hab ich das alles sehr gut geplant und mich schon vor mehr als einem halben Jahr um Visum, Einschreibung an einem teheraner Institut sowie um den ganzen sonstigen Papierkram, der da noch anfällt, gekümmert. Die Kurse, die ich dann dort besuchen darf, fangen am 22. Oktober an und da dachte ich mir, buch doch mal nen Flug eher so knapp davor, falls noch was schief geht. War dann auch eine ganz gute Entscheidung. Wie gesagt um Visum hatte ich mich eigentlich schon Ende Mai gekümmert, also beantragt.
Am Mittwoch dieser Woche konnte ich dann selbiges schon abholen. Sagen wir es so, ich bin froh, dass es überhaupt geklappt hat und das ich heute endlich diese ersten Worte auf diese Seite schreiben kann, lange Zeit hat es so ausgesehen, als ob dieser Blog für immer leer bleiben würde.
Ich habe nicht wirklich eine Vorstellung, was mich dort erwarten wird, aber freue mich schon sehr auf das Abenteuer. Los geht‘s am Sonntag und Abends bin ich dann auch schon im Iran, 3 Monate lang (wenn alles gut geht).
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